Heimat – ein Perspektivwechsel

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Heimat. Ein Begriff, der in uns allen etwas anderes auslöst. Doch was bedeutet „Heimat“ für uns? Ist es der Ort, in dem wir wohnen? Ist es der Ort, in dem wir arbeiten? Denken wir überhaupt darüber nach, was Heimat für uns ist?

Denn Heimat kann so viel mehr bieten als nur das Hin und Her zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Training. Häufig muss man einfach nur offen sein, das Schöne, Besondere und auch Einzigartige an der eigenen Umgebung wahrzunehmen. So auch in Hannover.

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Hannover ist eine der Städte, die trotz schlechten Images, fast alles bieten kann, was man sich nur wünschen kann: Viel Grün, beeindruckende Architektur, geschichtsträchtige Firmen, ein abwechslungsreiches Kulturangebot und vor allem auch liebenswerte Menschen, die das Leben in Hannover noch (er)lebenswerter machen.

Zu diesen Menschen gehört auch Tabitha von findsomebeautifulplaces. Sie hat uns und fünf andere Hannover-Blogs ausgewählt, acht Fragen rund um Hannover und zu unseren Perspektiven zur (Heimat-) Stadt zu beantworten. An dieser Stelle ein großes Dankeschön für die Ehre!
An alle anderen: Wie würdet ihr die folgenden Fragen beantworten? Für uns war es schon aus unserer Dreierperspektive sehr spannend, doch wir freuen uns schon darauf, auch andere Antworten zu den Fragen zu lesen/hören, doch lest selbst:

An welche Stellen würdest du einen Gast aus dem Ausland zuerst führen und warum?

Alex:

Der Gast sollte auf jeden Fall etwas Zeit mitbringen, immerhin gibt es in Hannover so viele sehenswerte Ecken 😉 Als Einstieg finde ich einen Stadtspaziergang entlang des Roten Fadens super! Ein Stopp am Neuen Rathaus mit Turmauffahrt ist dabei auf jeden Fall ein Highlight, bevor man sich in der Altstadt bei Kaffee und Kuchen entspannen kann. Danach würde ich meinem Gast auf jeden Fall noch die Herrenhäuser Gärten zeigen- die sind einfach etwas ganz Besonderes!

Elke:

Dem stimme ich genauso zu! Ich führe die Gäste immer erst zum Neuen Rathaus und zeige die Stadtmodelle. Unbedingt von hinten durch den Gartensaal das Neue Rathaus verlassen mit Blick auf den Maschsee. Wenn es das Wetter erlaubt, mache ich aber auch gerne mit den Gästen eine Radtour über den Julius-Trip-Ring, um das Grüne Hannover zu zeigen.

Rebecca:

Hmm, da bleibt eigentlich nicht mehr viel zu ergänzen 😉 Der rote Faden (für alle Nicht-Hannoveraner: eine rote Linie, die auf dem Boden aufgemalt ist und der man einfach folgen kann und auf dem Weg an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten Hannovers vorbeikommt) ist einfach eine super Möglichkeit, schon sehr viel an tollen Sehenswürdigkeiten in verhältnismäßig kurzer Zeit zu entdecken. Wenn man sich das Buch dazu kauft, empfehle ich auch dabei auf jeden Fall die „grüne“ Tour mitzumachen, da man dort auch an Maschsee, Stadion und Landes- und Sprengelmuseum vorbeikommt. Ich empfehle unbedingt auch noch, entweder einmal komplett um den Maschsee zu gehen oder an einer der vielen Möglichkeiten einen Kaffee oder ein Kaltgetränk zu trinken und die Sicht zu genießen – man vergisst fast, dass man mitten in der Stadt ist 😉

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Welche Plätze in und um Hannover kannst du einem Naturliebhaber empfehlen?

Alex:

Davon gibt es hier ja wirklich so einige! Ob Eilenriede, Maschsee, Tiergarten oder Stadtpark- in der Stadt bieten sich viele Gelegenheiten, Zeit im Freien zu verbringen. In der Region lohnt sich ein Besuch des Steinhuder Meers, welches inmitten zahlreicher Naturbereiche liegt.

Elke:

Als Ergänzung: Eine Paddeltour durch Hannover ist auch sehr toll!

Rebecca:

Für alle Wanderfreunde oder auch einfach als Ausflugsziel empfiehlt sich auch der Deister! Und Elke hat oben schon den Julius-Trip-Ring erwähnt: eine super Fahrradtour, um viele verschiedene grüne Ecken in Hannover zu entdecken. Grundsätzlich sind aber auch Touren entlang der Ihme oder Leine sehr schön!

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(Stadt-) Liebe geht durch den Magen: Wo schlägt dein Gourmet-Herz höher?

Alex:

Pizza & Pasta lassen mein Herz immer höher schlagen. Richtig Herzklopfen bekomme ich bei Francesca & Fratelli, da schmecken die italienischen Köstlichkeiten in freundlichem Ambiente besonders gut ☺  Meine Cupcake-Liebe wird bei Sugar & Spice in der Südstadt erfüllt- so lecker!

Elke:

Ich liebe das Angebot in Linden! Für einen Burger unbedingt bei The Harp am Schwarzen Bären vorbeischauen, für spanische Küche empfehle ich das O’Atlantico in Linden, ein Muss für alle Fans von gutem asiatischen Essen ist Street Kitchen auf der Limmerstr, wo man aber auch leckere gehobene internationale Küche im Lindenblatt finden kann.
Außerdem befindet sich hinter dem Bahnhof in der Oststadt das Bocca – für mich ein bisschen New York Style, in der Südstadt Emilia’s Küche aus Italien und in der Nordstadt sollte man unbedingt zu Marani (Goergische Küche) und Locoritos für Tacos etc. – beide am Engelbosteler Damm.

Rebecca:

Mein Geheimtipp für leckere spanische Tapas ist immer noch das „Canon de Pao“ in der Charlottenstraße in Linden.
Ich liebe aber auch gute Pizza und Pasta wie bei Francesca & Fratelli, der L’Osteria oder dem XII Apostel in der List.
Wenn es mal etwas Schnelles auf die Hand oder etwas nicht so „feines“ sein soll, kann ich jedem das Essen bei dem Asiaten am Vahrenwalder Platz „Goldener Drachen“ empfehlen. Die haben riiiiesige Portionen und das Essen reicht auch gut und gerne mal für zwei Mahlzeiten.
Beim Mikado im alten Rathaus gibt es immer ein leckeres Buffet und hier bekommt man die eher selten gewordene gebackene Milch!
Gerne esse ich auch griechisch, am liebsten beim Meteora, dem Achilles oder bei Costas (Waldstr.).

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Welches deiner Fotos vermittelt dein Stadtgefühl am besten?

Zum Glück durften wir uns drei aussuchen!

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Wo zieht es dich am Wochenende hin?

Alex:

Wenn ich nicht arbeite, dann gehe ich am liebsten mit Freunden etwas essen oder trinken, gern auch mal ins Kino oder Theater oder zu einer der zahlreichen Veranstaltungen in Hannover. Im Sommer liebe ich das Sehfest und Maschseefest, im Winter freue ich mich schon wieder auf den Weihnachtsmarkt.

Elke:

Ins Grüne! Nur 10 Min. von meiner Haustür!

Rebecca:

Puh, das ist bei mir wirklich sehr unterschiedlich. Wenn Großveranstaltungen wie Maschseefest/Frühlingsfest/Oktoberfest,… sind, gehe ich dort gerne hin, mindestens einmal im Jahr komme ich auch zu einem der Termine der Pferderennen auf der Neuen Bult, manchmal bin ich bei einem Spiel von 96 im Stadion oder ich gehe zu einer der vielen „Special-Veranstaltungen“, die immer wieder in Hannover stattfinden.
Abends bin ich gerne in Bars und Kneipen – und als List-Kind meistens in der List 😉 Im Sommer ist der Biergarten Lister Turm eine coole Location, in der List sehr beliebt sind aber auch das Treibhaus, die Rumpelkammer und meine Herzblut-Bar: das Falkners. Für Cocktails nutze ich aber auch gerne die Happy Hour des Sausalitos.

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Welche Adressen/Feste/Events würdest du Kulturliebhabern empfehlen?

Alex:

Ich gehe ab und zu gern mal ins Museum, besonders empfehlenswert finde ich das Landesmuseum (vor allem auch für Kinder), das Historische Museum sowie die Antikensammlung im Museum August Kestner. Ein tolles Event ist jedes Jahr am Anfang des Sommers die Nacht der Museen mit vielen spannenden Aktionen. Ein gutes Konzept verfolgt auch die Lange Nacht der Theater, bei der die Besucher in verschiedene neue Stücke hinein schnuppern können.

Elke:

Die Weihnnachtsmärkte in Hannover, das Maschseefest, den Feuerwerkswettbewerb im Großen Garten und das kleine Fest im Großen Garten.
Außerdem haben wir eine tolle Flohmarkt-Kultur! Der bekannteste ist der Flohmarkt samstags am Hohen Ufer (seit 1964 und man sagt, der älteste in Deutschland!), aber auch sonst in Hannover und der Region sind viele und tolle Flohmärkte zu finden – z.B. auf dem Faust-Gelände in Linden, in Langenhagen, in Großburgwedel, etc.

Rebecca:

Als Museumsliebhaber hat man in Hannover die Qual der Wahl. Neben den klassischen Museen wie dem Sprengel Museum, dem Historischen und dem Landesmuseum haben wir auch vielfach kleinere spezialisierte Museen wie das Designmuseum, das Theatermuseum, das Museum für Energiegeschichte oder auch das Küchenmuseum.

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Hat Hannover auch Shopping-Spots (ob nun Kleidung, Lebensmittel oder sonstiges) zu bieten?

Alex:

Naja, möglicherweise ist Hannover nicht unbedingt eine Fashion-Hochburg 😉 Einige Möglichkeiten, gut einkaufen zu gehen, gibt es aber trotzdem! Die Ernst-August-Galerie bietet als größtes Shoppingcenter der Stadt viele unterschiedliche Geschäfte. Wem es dort nicht schick genug ist, der wird vielleicht in der Galerie Luise fündig. Wem es dort nicht ausgefallen genug ist, der kann sich stattdessen auf der Lister Meile oder in Linden umschauen.

Elke:

Ja! Abseits vom Mainstream in Linden, Oststadt/List und auch der Südstadt 🙂

Rebecca:

Fast alles, was das Herz begehrt, kann man schon auf der INFA (Messe) kaufen (tolle Schals, Backsachen, süße Deko und tollen Weihnachtsschmuck,…). Zum klassischen Klamotten-Shopping,  sollte man eher in die Stadtteile, um etwas Individuelleres zu bekommen. Rund um den Lindener Marktplatz sind meiner Meinung nach tolle Läden (auch für Geschenke und Kleinkrams) und ich liiiebe es einfach über die Lister Meile zu bummeln (übrigens noch mit dem letzten Strauß-Store in Hannover). Handgefertigte und wunderschöne Taschen stellt Dorothee Lehnen her.

Was macht Hannover für dich lebenswert?

Alle:

Hannover ist einfach eine gemütliche Großstadt. Natur, Geschichte, Kultur und Events- hier gibt es die perfekte Mischung von allem und somit ein wunderbares HannoverLeben 😉

 

Lest doch auch die Antworten der anderen Blogger:

Christin von Tiny Traveler

Lisa von stelldichein

Louisa von sunnyside2go

Lynn von lieschenradieschenreist

Marcel von Maschseepirat

Alexa und Daniel von heyhannover

2 Kommentare

  1. Ihr Lieben, irgendwie finde ich die drei ausgewählten Bilder in ihrer Komposition für Hannover einfach perfekt. Und bei Euren kulinarischen Tipps ist so viel dabei, was ich noch gar nicht kannte. Eine schöne Idee ist auch dem „roten Faden“ zu folgen. Es gibt ihn schon so lange, dass man ihn fast vergießt; dabei führt er an so viel Sehenswertem vorbei.
    Danke für die wunderschönen Hannover-Ansichten!!!

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